"Kalorien - das sind die kleinen gemeinen Tierchen,
die über den Winter die Lederkombi enger nähen!"
Jürgen Kretzer

Cartagena 2006, unser erstes fast 24h Rennen - Seite 2
Geschrieben von: Papa-Schlumpf   
Sonntag, den 26. Februar 2006 um 14:33 Uhr
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Cartagena 2006, unser erstes fast 24h Rennen
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Januar 2006:
Die Straßen sind frei, ich wage eine Probefahrt bei gefühlten –20°. Die Scheiß-Kupplung rutscht schon bei 6000 U/min. Antizünd scheint mich schon wieder einzuholen. Ein Blick in das Suzuki-Handbuch und es zeigte sich, dass ein Federring von uns falsch eingebaut wurde. He He, Antizünd ich werde es dir zeigen. Ich warte eine Woche auf trockene Straßen, diesmal rutscht das Scheißteil erst bei 7000 U/min (Ich gehe in mich, wofür braucht man bei einem Männermotorrad wie einer K4 eigentlich eine Antihoppsing?) Ende Januar wird die Orichinal-Kupplung wieder eingebaut, eine Woche vor der Abfahrt mach ich eine Probefahrt bei diesmal gefühlten -19°. Man merkt schon, es wird bald Frühling . Bei ca. 9373 U/min gebe ich im 2. Gang Vollgas . Wenn etwas gerutscht ist, dann war es höchstens der Slick vom 4h-Rennen in Brünn.
Am Samstag vor der Abfahrt treffen wir uns um zehnhundert zum Laden des Anhängers. Nach ca. 4h und 27 min ist alles verzurrt. Nach dem ersten Sixpack stellt unser Junior die Frage: „Warum können wir nicht gleich losfahren?“

Februar 2006:
Am 2.2. teile ich per e-mail den Schlümpfen mit, wie ich mir unseren Zeitplan bzgl. der Hinfahrt vorstelle. Laut Routenplaner sind es nur läppische 2070 km. Der Kommentar von unserem Junior-Schlumpf : „Klasse, mein erstes 24-h-Rennen“. Anfänglich diskutierten wir die Variante über die Schweiz. Jemand meinte, in der Schweiz dürfte man mit einem Anhänger nur 70 fahren.

Diese Möglichkeit – es wären immerhin knapp 80 km weniger – wird jedoch schnell verworfen, da der Stefan von 2D vor der schier unlösbaren Aufgabe steht, sich alleine nach Cartagena zu begeben. Wir erklären uns sofort bereit mit dem Stefan Kolonne zu fahren. Zu fünft in 2 Autos, eine zügige Anreise sollte möglich sein. Es wird beschlossen, dass die Abfahrt am Freitach um 22 Uhr sein soll. Zuvor würden wir noch auf der achtzehnten Geburtstagsfeier vom jüngeren Bruder unseres Junior-Schlumpfes den einen oder anderen Hopfentee zu uns nehmen. Es wurde kolpotiert, es würden da junge, leicht bekleidete Damen anwesend sein

3.2.2006
Ich bin bei der Allianz auf einem fürchterlich langweiligen Seminar, ich zähle die Minuten. Endlich um sechzehnhundert kann ich die Räumlichkeiten verlassen, das Leben kann so schön sein.
Um 1800 treffen wir uns endlich in Odelzhausen, die Gurte werden gespannt, die lächerliche Anzahl von geschätzten 40 Reifen wird irgendwie auf dem Anhänger verzurrt und wir begeben uns auf das Fest mit den leicht bekleideten Tänzerinnen. Aufgrund extremen Vitaminmangels genehmige ich mir einen Hopfentee. Um 2127 setzen wir uns allmählich in Bewegung

Um 2130 biegen wir auf die A8 Richtung Karlsruhe ein. Welcher Schwachkopf hat mir den Floh in den Kopf gesetzt, das Überholverbot für Pkws mit Anhänger gelte bis 2200 (Die Rennleitung hat mir auf dieser Route schon den einen oder anderen Punkt zukommen lassen). Das Überholverbot wird schon um 2000 aufgehoben, wir könnten schon 2 Stunden weiter sein. Aufgrund des gefühlten Verlustes von 2 h wird der Tempomat auf ca. 110 km/h eingestellt …. Der Rennleitung würden wir die Dringlichkeit unseres Anliegens schon erklären können Um ca. 2400 treffen wir den Stefan kurz vor Karlsruhe. Der erste Fahrerwechsel und weiter geht’s, jetzt mit zwei Fahrzeugen.
Kurz vor Lyon schwächelt unser Juniorschlumpf und ich muss wieder ran. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit schaffe ich immerhin 1,5 h aber kurz hinter Valence ist auch für mich Schluss. Immerhin fasst 40% der Strecke geschaftt. Das GPS bescheinigt uns eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 109 km/h mit einer vmax von 148 km/h . Der Polizei-Schlumpf übernimmt und im Osten beginnt es zu dämmern. In Montpellier genehmigen wir uns den ersten Cafe, die Sonne scheint, das Thermometer ist deutlich über Null (mindesten 3° plus, d.h. mindesten 15° mehr als bei uns) Die spanische Grenze naht, Barcelona (He ihr Schlümpfe, wisst ihr eigentlich das der Speer an Ostern in Barcelona ist, so weit ist dass doch gar nicht, oder ? Der Antizünd spricht zu mir, vergiss es. Deine Kinder sind Ostern im Basketballcamp) … Taragona, Calafat, Valencia. Kurz vor Valencia bin ich wieder dran, Die letzten 3 h habe ich hinten geschlafen, ich werde den letzen Turn fahren. Wir biegen ab Richtung Albacete und dann in Richtung Murcia. Cartagena wir kommen, juchuh … Die 148 vom Junior schaffe ich auch mit viel Anlauf nicht mehr, d.h. ich darf das erste Essen zahlen


 

Termine 2010

  • 29.03. - 01.04. Alcarras
  • 07.05. - 09.05. Most
  • 11.06. - 13.06. Brno
  • 25.06. - 27.06. Pannonia
  • 16.07. - 18.07. Slovakia
  • 21.08. - 22.08. Lausitz
  • 17.09. - 19.09. Most

prospeed racer cup 2010

SPORTBIKES (nach 11 von 11 Rennen)
1. Carsten Thiemann
204
2. Tom Gasteiger
167
3. Jens Krause
126
4. David Pfitzner
106
5. Martin Jochum
48
6. Peter Greppmair
41
7. Barbara Pulfer 39
8. Tom Wagenhofer 30