"Kalorien - das sind die kleinen gemeinen Tierchen,
die über den Winter die Lederkombi enger nähen!"
Jürgen Kretzer

Home Erfahrungsberichte Saison 2007 Albacete & Catalunya
Albacete & Catalunya, die spanische Woche der Schlumpfenbande - Seite 13
Geschrieben von: Papa-Schlumpf   
Samstag, den 17. März 2007 um 19:22 Uhr
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Montag, 05.03.2007:

Im Gegensatz zu Albacete öffnete die Strecke hier in Barcelona bereits um Nullneunhundert. Damit war die Fahrerbesprechung zu früher Stunde unvermeidlich. Wir begaben uns also um 0830h zur Box 1, ich griff dort ziemlich ferngesteuert einen Kaffee ab, und wir warteten auf den Veranstalter dessen Namen wir vergessen haben. Der kreuzte dann doch irgendwann mit seinem Roller auf und hielt die Besprechung durchaus souverän in mehreren Sprachen ab. Nachdem alles gesagt war, sprachen Papa und David den Kappo direkt nochmal wegen unseres Boxenschlüssels an – den er uns ja für diesen Morgen versprochen hatte. Unser Anliegen tangierte ihn aber offensichtlich noch nicht mal periphär und er wimmelte meine Kollegen mit der halbherzigen Aussage ab, er würde sich da später drum kümmern...

Also wackelten wir noch immer schlüssellos zurück in unsere Box um uns für unseren ersten Turn vorzubereiten. Alle waren etwas aufgeregt, zum einen aus Vorfreude und Spannung ob der unbekannten Strecke, zum anderen weil wir laut Zeitplan in die Gruppe 'Racer' gesteckt wurden – was laut Ausschreibung auf jede Menge furchtbar schnelle Lizenzfahrer schliessen liess. Denn bei der Anmeldung hatte man die Option zwischen 'very fast' und 'Racer', und wir vermuteten die Veranstaltung auf einem recht hohen Niveau.

Endlich war es soweit, ich rollte aus der Boxengasse und enterte das ehrwürdige katalanische Asphaltband. Wie immer auf einer neuen Strecke liess ich erstmal alles auf mich wirken und war überrascht wie stark die Höhenunterschiede der einzelnen Streckenabschnitte sind – im TV kommt das überhaupt nicht rüber. Dann kam zum ersten Mal die approximativ 1 km lange Start-Ziel-Gerade und es würde sich zeigen ob meine Mugello-Übersetzung, die ich auf blöd einfach mal montiert hatte, denn auch passt. Aber es zeigte sich schnell: sie passt nicht! Und dabei war ich ja noch in Einroll-Besichtigungs-Schneckentempo aus der letzten Rechts gekommen. Den Rest des Turns strahlten die Schaltblitz-Leuchtdioden auf Start/Ziel quasi permanent um die Wette, war aber erstmal egal – ging es mir ja nur darum die Strecke zu lernen. Der erste Eindruck der Streckenführung war: grundsätzlich schön, interessant, sehr flüssig und recht anspruchsvoll.
Zurück in der Box waren meine ersten Worte "Ich muss unbedingt länger übersetzen!". Nach dem obligatorischen Austausch der ersten Eindrücke machte ich mich also, ein grösseres Ritzel zu montieren – vorne 1 Zahn mehr sollte es richten.
Nach getaner Arbeit und einem schönen Kaffee war ich bereit die Strecke erneut zu entern und wagte einen Blick aus der Box um die Lage zu checken. Nach den Besichtigungs-Turns in Gruppen, war für den Rest des Events freies Fahren geplant. Doch bei gut 150 Teilnehmern und maximal 46 Fahrern auf der Strecke, war das Chaos irgendwie vorprogrammiert. Mir entglitten vermutlich die Gesichtszüge, als ich die wartende Menge am Vorstart erblickte und unverzüglich von Mugello-Flashbacks heimgesucht wurde. Ich stand vor der Wahl mich für eine halbe Stunde in die wartende Menge zu stellen, oder erst mal noch einen Kaffee zu trinken. Nach ziemlich genau 0,34 sec Bedenkzeit entschied ich mich für ein zweites Frühstück und setzte mich ans Boxentor um das Chaos zu beobachten...


 

Termine 2010

  • 29.03. - 01.04. Alcarras
  • 07.05. - 09.05. Most
  • 11.06. - 13.06. Brno
  • 25.06. - 27.06. Pannonia
  • 16.07. - 18.07. Slovakia
  • 21.08. - 22.08. Lausitz
  • 17.09. - 19.09. Most

prospeed racer cup 2010

SPORTBIKES (nach 11 von 11 Rennen)
1. Carsten Thiemann
204
2. Tom Gasteiger
167
3. Jens Krause
126
4. David Pfitzner
106
5. Martin Jochum
48
6. Peter Greppmair
41
7. Barbara Pulfer 39
8. Tom Wagenhofer 30