"Irgendwann kommt der Tag, an dem
ich schneller bin als Papa-Schlumpf"
Junior

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Albacete & Catalunya, die spanische Woche der Schlumpfenbande - Seite 6
Geschrieben von: Papa-Schlumpf   
Samstag, den 17. März 2007 um 19:22 Uhr
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Die niemals nicht endende Linkskurve und die nächsten beiden Rechtskurven brachten nichts Neues, nur das ich meine Beine wegen der Sitzposition nicht verräumt bekomme. Auf der Gegengeraden – die Stelle wo die 600er angeblich ausgehen – will ich mich klein machen und aua, Scheisse was ist das? Der Tankstutzen für die Schnelltanke bohrt sich gerade in mein Brustbein! Muss das bei einer 24h-Hure so sein? In den letzten Kurvenkombinationen also der Rechts-Links-Schikane und der längeren Rechts auf Start-Ziel nur die üblichen Probleme, wo tu ich nur meine Haxen hin. Ich sehe schon, die Abstimmung einer 24-h Hure ist nicht so einfach. Das fängt an über die Sitzposition hoch oder tief, hart oder weich über Schaltschema, Lenkerstummel, Position und Abstand des Bremshebels, Position der Fußrasten und und und trotz allem, diese 5 Runden waren ein Erlebnis und eine Erfahrung. Zurück in der Boxengasse tauschten wir unsere Eindrücke aus. Ich rollte vor zu unserer Schlumpfen-Box, Web war gerade dabei sich auf den nächsten Turn vorzubereiten. Oops, kurz getankt und ab gings, hehe, ich war ja nicht zum Spaß hier Irgendwann war dann doch mal genug.
Ich gönnte mir eine Pause, stärkte mich und tankte. Ich saß ziemlich entspannt in einem Stuhl, als plötzlich Rot war. Ein Ducatisti war gestürzt und hatte sich die Hand gebrochen und musste leider ins Krankenhaus, da sein Kreislauf offensichtlich angeschlagen war. Dann hieß es plötzlich wieder „Gentleman start your engine“. Die Ordnung in langsame und schnelle Gruppe war wegen der längeren Pause aufgehoben und jeder wollte noch mal raus. Dieses nicht wirkliche Problem löste sich nach 20 – 25 min von selbst, da die meisten Jungs offensichtlich müde wurden . Gegen 17.40 Uhr überholte mich Stefan und wir fuhren dem Sonnenuntergang entgegen. Trotz meiner alten Reifen fuhr ich in tiefen 43er und hohen 42er Zeiten, musste aber zum Stefan allmählich abreißen lassen. Das heißt, er müsste in 41er Regionen unterwegs gewesen sein. Auf einmal – man glaubt es kaum – steht da so ein Männlein mit einer Schwarz-Weiss-karierten Flagge und der Tag war zumindest hinsichtlich des Aufzündens vorüber. Der Tag war in den Worten meiner Kinder ausgedrückt – bis auf das Missgeschicks des Ducatisti, aber das sollte der einzige Zwischenfall bleiben – endgeil. David hatte seinen Krümmer bereits geschweißt und wir öffneten unser Feierabendweißbier, setzten uns vor die Box und waren einfach nur glücklich. Unsere Schlumpfen-Box hatte den Vorteil, dass die gegenüberliegende Tribüne eine Lücke aufweist und die Sonne schien uns bis zur letzten Sekunde ins Gesicht.

Zum Abendessen wollten wir eigentlich wieder unser geliebtes Restaurant aufsuchen, denn was man verfährt kann man auch verfressen (eine nicht zu verleugnende Lebensweisheit von Dirk), aber aus irgendwelchen nicht mehr nachvollziehbaren Gründen versackten wir in der Box der Siegener. War das ein Abend, ich glaube wir haben ein Taxi gerufen um irgendwann in den Morgenstunden zu unserer Box zu gelangen, oops.


 

Termine 2010

  • 29.03. - 01.04. Alcarras
  • 07.05. - 09.05. Most
  • 11.06. - 13.06. Brno
  • 25.06. - 27.06. Pannonia
  • 16.07. - 18.07. Slovakia
  • 21.08. - 22.08. Lausitz
  • 17.09. - 19.09. Most

prospeed racer cup 2010

SPORTBIKES (nach 11 von 11 Rennen)
1. Carsten Thiemann
204
2. Tom Gasteiger
167
3. Jens Krause
126
4. David Pfitzner
106
5. Martin Jochum
48
6. Peter Greppmair
41
7. Barbara Pulfer 39
8. Tom Wagenhofer 30