"To finish first, first you have to finish!"
alte englische Weisheit

Home Erfahrungsberichte Saison 2007 Albacete & Catalunya
Albacete & Catalunya, die spanische Woche der Schlumpfenbande - Seite 7
Geschrieben von: Papa-Schlumpf   
Samstag, den 17. März 2007 um 19:22 Uhr
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Freitag, 02.03.2007 - aus Papa’s Sicht:

Morgens gegen gefühlte sechshundert, tatsächlich wahrscheinlich approximativ gegen neunhundertdreißig öffnete der Suzuki-Händler unseres Vertrauens Jürgen K. die rechte Seitenwand unseres Schlumpfenmobils von außen und weckte uns und vor allem mich aus einem komatösen Tiefschlaf. Junior hat Angst nachts zu erfrieren und lässt deshalb die Standheizung die Nacht durchbrennen, sodass aus Ermangelung an Sauerstoff und Temperaturen um die 97°C sofort bei Betreten des Schlumpfenmobils eine Komatöse Abwesenheit des Deliquenten eintritt. Oops, wo bin ich. Ach ja, ich glaube gestern hatten wir den einen oder anderen Feigling vernichtet und wie sind wir heimgekommen? Zu Fuß oder mit dem Taxi? Ist sie Erde eine Scheibe? Wer hat die flüssige Seife erfunden und warum? Das waren alles Fragen, bei denen ich mir im Augenblick nicht sicher war, ob es dafür schon einen Antwort gibt. In Anbetracht der körperlichen Gesamtsituation wird der erste Turn sicherlich nicht vor elfhundert stattfinden.

Irgendwann legte ich die Rüstung an und begab mich mit leicht erhobenem Vorderrad auf die Piste. Nach knapp 20 min kam ich zurück und bereitete meinen Boliden auf das Sprintrennen vor. Web hatte die Pole, Dirk war auf zwei, Stefan auf drei, meiner einer auf vier, David leider aufgrund des gestrigen Debakels auf fünf. In Spanolien darf man offensichtlich nur noch gegen Entrichtung einer exorbitanten Gage ein Rennen durchführen, sodass wir einen heimlichen fliegenden Start durchführen mussten. Web hatte ich den Tipp gegeben, das Feld bis zur Schikane irgendwie mit langsamer Fahrt zusammen zu halten und aus der Schikane Feuer zu geben und dann in der Rechts auf Start-Ziel sein Heil in der Flucht zu versuchen und dann zu hoffen bis zum Ende der Geraden nicht das Opfer der einen oder anderen Tausender zu werden ….

Irgendwie schien er meinen Rat zu beherzigen und suchte sein Heil in der Flucht, doch Ende Start-Ziel waren Dirk und Stefan mit ihren Kilo-Geschossen schon an ihm vorbei. Für mich reichte es nicht ganz …. Nun begann eines der goilsten Rennen, dass ich je gefahren bin. Web nahm ein Stück Holz zwischen die Zähne und sagte nö, Freunde mit mir nicht. Er überholte in der Anbremszone Stefan außen herum und für Dirk reichte es meiner Meinung nach auch …. So ganz langsam war ich auch nicht unterwegs, da ich David hinter mir wähnte, und musste mich 0,34 sec auf mich konzentrieren. Als ich in der nachfolgenden schnellen Rechts bzw. beim Anbremsen auf die Hairpin nach vorne schaute war Dirk vorne, Web ca. 0,34 cm dahinter, Stefan auf drei und ich auf vier. Wie Dirk am Web wieder vorbeigekommen ist, ist mir nicht so ganz klar. Dirk meinte er hätte beim Rausbeschleunigen die bessere Linie gehabt, seine 24h-Hure dürfte motormässig auch ein bisschen besser als die R6 vom Web bestückt sein. David meinte, dass er mir beim Anbremsen auf die Hairpin fast ins Heck gefahren wäre . In der Nachfolge fuhr Web hinter Dirk Slalom, Stefan war höchsten 0,034 sec dahinter und ich hatte einen Abstand von höchstens 0,068 sec zu Stefan. Auf der nächsten Start-Ziel wurde Web Opfer vom Stefan und er versuchte verzweifelt wieder auf zwei zu kommen, er war deutlich schneller als Stefan kam aber nicht vorbei. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass Dirk den Laden so ein bisschen aufhielt, wobei im Nachhinein betrachtet wir für unsere Verhältnisse so richtig zügig unterwegs waren. In der nächsten Runde wurde auf der Start-Ziel Web das Opfer meines Kilo-Boliden. Beim Anbremsen auf die Hairpin wagte ich einen Blick auf den Lappenzeiter. Da stand doch tatsächlich eine 40.8. War das ein goiles Gefühl, den Jungs hatte ich versprochen ein Essen zu schmeißen, falls ich die 39 schaffen sollte. So Freunde, wenn ihr heute gescheit Essen wollt gebt Gas oder lasst mich vorbei .


 

Termine 2010

  • 29.03. - 01.04. Alcarras
  • 07.05. - 09.05. Most
  • 11.06. - 13.06. Brno
  • 25.06. - 27.06. Pannonia
  • 16.07. - 18.07. Slovakia
  • 21.08. - 22.08. Lausitz
  • 17.09. - 19.09. Most

prospeed racer cup 2010

SPORTBIKES (nach 11 von 11 Rennen)
1. Carsten Thiemann
204
2. Tom Gasteiger
167
3. Jens Krause
126
4. David Pfitzner
106
5. Martin Jochum
48
6. Peter Greppmair
41
7. Barbara Pulfer 39
8. Tom Wagenhofer 30