"Racing is life, everything else is just waiting."
Steve McQueen

Home Erfahrungsberichte Saison 2008 Albacete: Frühlingsfrische
Die Schlümpfe in der Frühlingsfrische von Albacete - Seite 2
Geschrieben von: Papa-Schlumpf   
Donnerstag, den 13. März 2008 um 22:52 Uhr
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Die Schlümpfe in der Frühlingsfrische von Albacete
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Der Sonntag ist schnell erzählt. Geweckt wurde ich von einem unangenehmen, leichten Prasseln auf dem Dach. Der Drecks-Wetterbericht von wetter.de bzw. wetter.com sollte seine Richtigkeit haben. Aber das Kreiseln sollte ja erst morgen losgehen und für morgen waren um die 15° und trockene Piste angesagt, wie übrigens für den Rest der Woche Cool .
So nach und nach trafen die Aufzünder ein. Zunächst Bernd, dann Ralf und Stefan (ihn hatte ich sehnsüchtig erwartet, da mir noch ein wichtiges CAN-Kabel für mein Datarecording fehlte), dann trafen Dirk und Stefan ein, Carsten und Jens und irgendwann der Bus aus Siegen mit dem Rest der Aufzünder. Carsten meinte, dass sie auf der Fahrt so ziemlich jeden Blitzomat am Streckenrand getestet hätten Shocked . Ich hatte mir 30 Teuronen ans Bein gebunden und die Blitzerliste vom TomTom installiert, meiner Meinung nach nicht die schlechteste Investition, zumindest die festinstallierten Teile haben uns in Ruhe gelassen, hehe.
Gegen Abend hörte es dann endlich auf zu nieseln (Hajo hätte den Mist bestimmt norddeutschen Monsun genannt Wink ). Wir hatten untereinander viel zu erzählen, manch einen von den Hackfressen hatten wir seit 51 Wochen nicht mehr gesehen.

Am Montagmorgen wachte ich mit einer gewissen Grundnervosität auf, es hatte die Nacht nicht mehr geregnet (bildete ich mir zumindest ein). Irgendwann war Fahrerbesprechung, das Fahren sollte um 10.00 Uhr losgehen: 2 Gruppen, unterteilt in schnell und langsam, die Schnellen sollten immer zur vollen Stunde starten. Am Morgen war für die Frischlinge jedoch Instruktorenfahren angesagt. Ich war auch als Instruktor eingeteilt, aber da meine Kleine noch keinen Rollout hinter sich hatte, sagte ich ab. Unserem Web und Junior hat das Ganze sicherlich ganz viel Spaß gemacht, hihi. Die Strecke begann dann ab 11.00 Uhr abzutrocknen. Ich plante so gegen 12.00 Uhr den ersten Rollout. Gesagt getan, die Strecke begann auf der Ideallinie abzutrocknen und ich drehte mit meiner Kleinen die ersten Runden. Langer Rede kurzer Sinn, ich hatte das Gefühl, das könnte der Anfang einer wunderbaren Beziehung werden. Meine K 4,5 fühlte sich prächtig an, die K4 Gabel funktionierte, das Hinterteil passte noch nicht wirklich, aber dieses Problem würde Steven lösen. Ich kam mit einem Grinsen zurück. Kurz drauf kam Web wort- und grußlos in die Box gerollt. Mit ihm rollte der eine oder andere Kieselstein in unsere Residenz Shocked . Die Reifen waren ziemlich weiß, so ziemlich jeder weiß, was dies bedeutet ….. Web hatte ein bisschen Arbeit vor sich, der Schaden hielt sich jedoch glücklicherweise halbwegs in Grenzen. Junior war sofort in seinem Element, seine Samaritergene bekamen innerhalb von 0,34 sec die Oberhand und er begann mit Web zu basteln. Web war in seiner zweiten oder dritten Runde beim Einlenken in die Aufziehlinks (Turn 5) das Hinterrad in einer Bodenwelle weggegangen. Mir wurde angetragen, dass er nach der letzten Instruktorenfahrt zu faul war Reifenwärmer aufzuziehen …..
Ich brachte meine K5-Gabel mit einem neuen Tauchrohr zu Steven. Das linke Tauchrohr hatte eine bleibende Verformung vom Lenkerstummel und war zu tauschen. Ansonsten sollte die übliche Öhlins-Stufe 3 eingebaut werden. Auf dem Rückweg fiel mir ein, dass mich Steven gar nicht nach meinem zarten Gewicht gefragt hatte. Ich drehte um und wollte ihm die wichtige Mitteilung machen, er meinte nur: „where ist the problem, your weight is 92 kg Very Happy …“ Ich grinste und drehte ohne weitere Worte um.
Anschließend gingen Ralf, Dirk und ich raus. Ralf hatte von Dirk die 24-Hure von 2006 übernommen und den Motor von Herrn LKM etwas auffrischen lassen Cool , ich merkte sofort, dass er sich im Gegensatz zu seiner alten R1 auf der K5 pudelwohl fühlte. Die Strecke war nun trocken und wir drei ließen bis zum Abend keinen Turn mehr aus. Dirk hatte zwei Möppies dabei. Zum einen die 24h-Hure von 2007, mit diesem edlen Teil landete er mit Peter und Bob hinter den beiden Werks-BMWs auf dem Podest in der Open-Klasse, und zusätzlich eine neue K8. Beide Möppies waren mit wunderschön gülden glänzenden Öhlinselementen ausgerüstet *träum* . Neben seinen Turns zur vollen Stunde mit Ralf und mir rollte er in den Turns zur halben Stunde mit dem jeweils anderen Möppie raus, er hatte ja zwei Motorräder abzustimmen Cool . Ich dachte immer, ich würde recht viel fahren, im Vergleich zum Dirk bin ich anscheinend ein Weichei Rolling Eyes .
In der Zwischenzeit kam Steven mit meiner umgebauten Gabel vorbei und kümmerte sich nebenbei um die Umbauwünsche vom Dirk. Um 17.30 bekamen wir die karierte Flagge, ich rollte in die Box, hängte meine K4,5 an der Decke auf und baute den hinteren Stoßdämpfer aus und brachte ihn zu Steven. Nicht ganz ein Stunde später baute ich das Teil wieder in meine K4,5 ein. Die Gabel wollte ich heute nicht mehr wechseln. Web und Junior hatten die leicht lädierte R6 wieder zusammengetapt und somit konnten wir uns in das spanische Nachtleben stürzen … Der Abend klang in unserer Box aus. Jens klärte uns hinsichtlich des optimalen Mischungsverhältnisses von Barcadi und Cola auf. Man nehme auf einen Teil Cola mindestens zehn Teile Barcadi oder so ähnlich … Nachdem der Resetknopf so richtig gedrückt war, zog ich mich in die Schlafgemächer zurück Very Happy



 

Termine 2010

  • 29.03. - 01.04. Alcarras
  • 07.05. - 09.05. Most
  • 11.06. - 13.06. Brno
  • 25.06. - 27.06. Pannonia
  • 16.07. - 18.07. Slovakia
  • 21.08. - 22.08. Lausitz
  • 17.09. - 19.09. Most

prospeed racer cup 2010

SPORTBIKES (nach 11 von 11 Rennen)
1. Carsten Thiemann
204
2. Tom Gasteiger
167
3. Jens Krause
126
4. David Pfitzner
106
5. Martin Jochum
48
6. Peter Greppmair
41
7. Barbara Pulfer 39
8. Tom Wagenhofer 30