"Ich schieb mir noch ein drittes Ei
in die Kombi und los gehts!"
Hajo A.

Home Erfahrungsberichte Saison 2008 Albacete: Frühlingsfrische
Die Schlümpfe in der Frühlingsfrische von Albacete - Seite 3
Geschrieben von: Papa-Schlumpf   
Donnerstag, den 13. März 2008 um 22:52 Uhr
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Gegen 07.00 Uhr musste ich dem gestrigen Getränkekonsum Tribut zollen, glücklicherweise war dieses stimmungsdrückende Prasseln die Nacht nicht zu vernehmen gewesen. Ich öffnete die Schiebetür von unserem Schlumpfenmobil und oops, alles pitsche patsche nass Shocked Nachdem wir vom Nachtleben aus Albacete zurückgekommen waren, war Nebel aufgekommen und selbiger Drecksnebel hatte sich auf die Botanik niedergelassen und alles eingenässt Shocked . Ok, das sollte also ein lässiger Morgen werden. Ich begab mich in die Schlumpfenküche und begann den Kaffee und die Rühreier für annähernd 8 – 10 Aufzünder vorzubereiten. Laut Lucky Luke gehe man folgendermaßen vor: Man nehme ein Pfund Kaffee, feuchte diesen ein wenig an und lasse das Ganze dann etwa eine Stunde kochen. Anschließend möge man die Hufeisenprobe machen. Geht das Hufeisen unter, war es zu wenig Kaffee Wink . Unserem Suzuki-Händler unseres Vertrauens (Jürgen) brachte ich sogar einen Kaffee ins Schlafgemach, nein nein ich wollte mich nicht einschleimen. …. Wir frühstückten gemütlich, die Großwetterlage war ziemlich bescheiden und so beschloss ich auf mehrfaches Anraten von Carsten aus meiner Kleinen eine vollwertige K5 zu basteln und das Werk annähernd zu vollenden. Hierzu war jedoch nicht nur die Gabel mal eben umzustecken, ich musste die Bremsanlage komplett neu aufbauen. Bei unserem Snoopy hatte ich mich u.a. mit stahlummantelten Bremsleitungen eingedeckt, außerdem war der Bremsdrucksensor einzubauen und in den Kitlogger einzupinnen. Dank einem Profientlüftungsgerät von Jürgen ging der Aufbau der Bremsanlage relativ zügig voran.
Auf einmal riss der Himmel auf und man konnte der Strecke beim Abtrocknen zuschauen. Jetzt wurde die Zeit dann doch knapp. Junior stellte mir seine Vorderradfelge mit einem neuen Michelin zur Verfügung und gegen 14.10 Uhr begrüßte meine kleine K5 Very Happy mit leicht erhobenen Vorderrad die Strecke. Zur halben Stunde wurde ich abgewunken und kam mit einem Grinsen zurück, bei dem die Gefahr bestand, dass man es nur operativ entfernen konnte Very Happy.
Von den nächsten Turns ist nicht viel zu berichten. Ralf verweigerte einmal, da er über leichte Kreislaufprobleme klagte. Um 17.00 Uhr gingen Dirk, Ralf und meiner einer in dieser Reihenfolge wieder raus. Dirk zog allmählich das Tempo an, unsere Reifen waren warm und wir begannen Spaß zu haben. Man merkte Ralf richtig an, dass es ihm gut tat in diesen Geschwindigkeitsregionen um den Kringel zu fahren. Auf der Start-Ziel liefen wir auf eine langsamere Gruppe auf. Vorne fuhren in der Gruppe Stefan und Jürgen. Dirk kämpfte sich durchs Volk und überholte seinen Bruder Stefan. Stefan zog sofort an und riss ein Loch zum nachfolgenden Jürgen. Jeder der mit den beiden Debus-Brüdern schon mal Möppie gefahren ist, weiß dass es nun richtig schnell werden wird. Ralf wollte latürnich sofort an Jürgen vorbei, denn wenn er zu lange hätte warten müssen, wären die beiden weg gewesen …. Beim Anbremsen auf Turn 5 (dem aufmerksamen Leser dürfte nicht entgangen sein, dass dies Web’s Lieblingskurve ist Wink ) war ich ca. 2 m hinter Ralf und konnte förmlich seine Gedanken lesen: „Ich muss so schnell wie möglich an Jürgen vorbei …“. Ralf wollte aus der Aufziehlinks raus Jürgen überholen. Am Bremspunkt waren die beiden nebeneinander und Ralf 3,20 m links von den rechten Curbs ….. Das konnte nicht gut gehen. Ralf bremste und irgendwann überbremste er das Vorderrad und flog ca. 5 m vor mir ab. Das nächste was ich sah: Er ist mit dem Kopf so knapp 3 m in der Luft, die Füße zeigen nach oben und das Möppie in gleicher Höhe ca. 3 m neben ihm. Das war nicht gut .....
Damit war der Tag gelaufen Sad . Ralf wurde von den Sannis in unsere Box gebracht, sein Kreislauf sackte noch mal weg und die Sannis brachten ihn ins Krankenhaus. Dirk begleitete ihn. Wir saßen ziemlich betröpfelt in der Box, der Hopfentee wollte nicht schmecken und wir diskutierten über den Sinn des Lebens. Irgendwann fuhr Stefan zum Krankenhaus, um die beiden abzuholen. Leider zogen sich die Untersuchungen hin und wir fuhren ohne die drei mit knurrendem Magen in die Innenstadt. Nachdem wir erfahren hatten, dass es Ralf den Umständen entsprechend gut ging, besserte sich unsere Laune. Für Ralf war die Woche gelaufen. Um es vorweg zu nehmen, er bewegte sich die ganze Woche sehr sehr langsam … Aber ich denke mal, das haben wir schon alle einmal durchmachen müssen Cool . Sein Stunt war wenigstens nicht ganz umsonst, dass wird ihn allerdings nicht wirklich trösten. Im Dienste der Wissenschaft habe ich mir die Spuren eingemessen, das Datarecording dazu wird das vorgefundene Spurenbild erklären bzw. bestätigt meine früheren Aussagen bzw. meine früheren Feststellungen bei Unfällen auf der Straße, die dann allerdings nicht so glimpflich und nur mit einem materiellen Schaden abgingen. Derartige Crashversuche möchte ich allerdings nicht noch einmal erleben müssen

 



 

Termine 2010

  • 29.03. - 01.04. Alcarras
  • 07.05. - 09.05. Most
  • 11.06. - 13.06. Brno
  • 25.06. - 27.06. Pannonia
  • 16.07. - 18.07. Slovakia
  • 21.08. - 22.08. Lausitz
  • 17.09. - 19.09. Most

prospeed racer cup 2010

SPORTBIKES (nach 11 von 11 Rennen)
1. Carsten Thiemann
204
2. Tom Gasteiger
167
3. Jens Krause
126
4. David Pfitzner
106
5. Martin Jochum
48
6. Peter Greppmair
41
7. Barbara Pulfer 39
8. Tom Wagenhofer 30