"Ich schieb mir noch ein drittes Ei
in die Kombi und los gehts!"
Hajo A.

Home Erfahrungsberichte Saison 2008 Albacete: Frühlingsfrische
Die Schlümpfe in der Frühlingsfrische von Albacete - Seite 5
Geschrieben von: Papa-Schlumpf   
Donnerstag, den 13. März 2008 um 22:52 Uhr
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Ready to race !

Es ist Donnerstagmorgen gegen achthundert. In der Blase hat sich mindestens 3,1415 l Flüssigkeit angesammelt und ich habe die Augen schon mindestens 0,34 cm geöffnet. Ich erhebe meinen gestählten Oberkörper, die Beine sind noch im Schlafsack vergraben und ich öffne die rechte Schiebetür von unserem Schlumpfenmobil und versuche das Licht der Welt zu erblicken. Ein Schrei und Zappa springt mit einer Kamera in mein Blickfeld und drückt ab. Ich versuche wie bei einem Blitzomat noch rettend die Hand vor mein zartes, unrasiertes Geicht zu heben, aber zu spät. Der Blitz sprengt meine Pupillen und ich bin für die näxten 34 sec blind. Zappa, diese Aktion ist in meinen Hirnwindungen gespeichert, selbst wenn der Herr Alzheimer mich irgendwann erwischen sollte, ich sage nur: Die Rache ist mein, sprach der Herr, oder so ähnlich Shocked Very Happy Evil or Very Mad
Die nächsten 2 Stunden waren wieder die übliche Routine: Kaffee und Frühstück machen. Anschließend wechselte ich die Felgen, ich wollte mal das Fahrverhalten meiner Kleinen mit Dunloppillen testen. Den ersten Turn um zehnhundert verweigerte ich mangels Streckentemperatur noch, um elfhundert ging ich dann raus. Die Dunlopetten hatten ihren Zenit schon überschritten, es ging im Prinzip nur um eine Machbarkeitsstudie, da Ralf P. die Verwendung dieses schwarzen Goldes mir wärmstens empfohlen hatte. Man merkte sofort, dass die Fuhre ein Tick unruhiger als mit den französischen Gummis ist, aber prinzipiell sollte alles beherrschbar sein. Die Schräglagen nahmen allmählich zu, beim Rausbeschleunigen auf die Startziel geht mir auf einmal die Straße aus und ich muss das Gas zumachen Shocked , oops. Was war das denn? Die Kleine schob über das Vorderrad undefinierbar nach außen. Beim Rausbeschleunigen aus der Hairpin (Turn 4) zieht die Gute stark nach innen, oops, hallo, was ist heute morgen los? Dirk überholte mich irgendwann, ich konnte sein Tempo mit diesen Erlebnissen (es wurde auch nicht besser, ich wusste eigentlich nie, was mich erwartet) nicht mitgehen Sad . In der Box fragte er was los sei, ob ich über Nacht das Fahren verlernt hätte? Ich meinte nur, das ganze sei mir unerklärlich. In der Pause versetzte ich die Fußrasten eine Bohrung höher, da ich nicht mehr wusste wie ich meine Haxen sonst noch verräumen konnte. Um Zölfhundert ging ich mit Dirk wieder raus und alles war gut. Ich kann mir das nur so erklären, dass die Strecke um 11 noch zu kalt war und noch keinen Grip aufbaute. Die Zeiten waren auf Anhieb wieder im tiefen 41er-Bereich und meine Kleine fuhr dahin, wo ich hinwollte und das mit den ausgelutschten Dunlopellen. Ich denke, das kann eine interessante Saison werden Evil or Very Mad
Um drei war ein kleines Sprintrennen angesagt. Dafür hatte ich wieder auf die französischen Gummis zurückgewechselt, hinten habe ich einen auf schwäbisch gemacht und den 1930 vom Vortag draufgelassen. Wir durften keinen stehenden Start machen, d. h. wir fuhren nacheinander auf die Strecke und nach zwei Warmup-Runden sollte es mit einem fliegenden Start losgehen. Einer der Aufzünder hatte sich anscheinend um eins verzählt (oder bei der Fahrerbesprechung nicht aufgepasst ..) und gab nach einer Runde Feuer. Nachdem sich keiner wehrte, drehte er sich um und ließ sich auf seine ursprüngliche Position zurückfallen. Dann ging es los, ich war auf P 7 oder so ähnlich und die Jungs vor mir gaben richtig Feuer. Ende Start-Ziel haben wir uns sauber einsortiert, in der schnellen Rechts (Turn 3) auf die Hairpin zu schwärmten wir aus, aber es gab keine Positionsverschiebungen. Beim Rausbeschleunigen aus der Aufziehlinks (Turn 5) überholte mich auf einmal mein Hinterrad, ich verlor leicht den Kontakt mit den Fußrasten, die Eier schlugen diesmal nur leicht am Tank auf und schwuppdiwupp war mein Mut für heute gekühlt Shocked Vor mir riss ein Loch auf, dass ich bis zum Ende nicht mehr zu fahren konnte. Papa, da war es wieder. Du hattest dir doch geschworen bei einem Rennen nie mehr am schwarzen Gold zu sparen. Im Rennen – üblicherweise mit einem Stück Holz zwischen den Zähen - geht man halt viel früher und viel härter ans Gas, denn was der Vordermann kann, kann man selber ja auch ….
Von den letzten beiden Turns gibt es im Prinzip nichts zu berichten. Ich fuhr mal die 24-h-Hure und begann zu träumen. Die Kiste fährt im Prinzip wie meine Kleine, nur dass das Öhlinsfahrwerk mit den Carbonfelgen der Hammer ist. Die 59er lenkt ein, als wäre vorne eine Dunlopelle drauf, nur dass da Michelins vorne und hinten drauf waren. Auf der Bremse habe ich noch nie so ein Vertrauen in das Fahrwerk gehabt. Mit meinen Möppies fährt man in die Kurve rein und denkt sich: „Wird schon heben … Cool“, mit der 59er weiß man, dass es heben wird … Cool das Teil !!! Anschließend drehte ich noch ein paar Runden mit der K8. Die Kiste ist auch was Feines. Das Fahrwerk steht der 59 im Prinzip nicht nach, als Krawalltüte ist eine Akra 4-1 drauf, d.h. das Teil sieht nicht wie eine Schubkarre aus …. Der Motor dreht wie eine Turbine, die Sitzposition war allerdings noch serienmäßig, d.h. ich hatte Probleme meine Gräten unterzubringen. Das Teil ist ausbaufähig, aber ich habe den Eindruck, dass der Sprung von K5 auf K7 nicht so groß ist wie von K3 auf K5.
Um 17.30 Uhr erlebten wir wieder einen schönen, sonnigen Abend mit dem einen oder anderen Hopfentee vor unserer Box. Gegen 21.30 Uhr verließen wir die Örtlichkeit in Richtung El Callejon. Diesmal waren wir fast vollständig. Jens mit seinem Vormund Carsten Very Happy , Dirk, Stefan, Stefan R., Jürgen, Web, Junior, Ralf und meiner Einer. Ralf verließ nach seinem Stunt zum ersten Mal die Strecke und „stürzte“ sich in das Nachtleben von Albacete. Er hatte beim Lachen noch ziemliche Schmerzen, d.h. der Arme musste den Abend ziemlich leiden Very Happy. Das Essen war wie immer goil.



Ich liebe dieses Restaurant. Von vorne links im Uhrzeigersinn: Carsten, Jürgen, Stefan, Stefan R. Web, Junior, Ralf, Dirk, mein Platz ist leer (warum eigentlich?), Jens

Einer von Dirks Leitsätzen ist: „das was ich verfahr’ kann ich auch verfressen Very Happy“ Dem ist nichts hinzuzufügen und wir ließen es uns gut gehen. Jürgen trank mindestens zwei Bier und war mal wieder recht schnell angeheitert (um es mal vorsichtig auszudrücken Shocked), hihi. Ich denke, dieses eine Bild sagt alles hehe.



Jürgen nach 2 Bier und einem Glas Rotwein Wink

Irgendwann war dieser Abend dann (leider) auch vorbei und wir ließen die Runde bei mindestens einer Absacker-Hopfenkaltschale in unserer Box ausklingen. Junior wollte noch den bereits weggesackten Jürgen mit seinem Schlafsack an der Decke aufhängen, aber dann hatte er anscheinend doch Mitleid und ließ ihn schlafen … Jürgen weiß wahrscheinlich bis heute nicht, warum er am näxten Morgen mit seiner Matratze in unserer Box aufwachte Very Happy .


 

Termine 2010

  • 29.03. - 01.04. Alcarras
  • 07.05. - 09.05. Most
  • 11.06. - 13.06. Brno
  • 25.06. - 27.06. Pannonia
  • 16.07. - 18.07. Slovakia
  • 21.08. - 22.08. Lausitz
  • 17.09. - 19.09. Most

prospeed racer cup 2010

SPORTBIKES (nach 11 von 11 Rennen)
1. Carsten Thiemann
204
2. Tom Gasteiger
167
3. Jens Krause
126
4. David Pfitzner
106
5. Martin Jochum
48
6. Peter Greppmair
41
7. Barbara Pulfer 39
8. Tom Wagenhofer 30